Hydrion Flux Hydrogen Water Generator Dispenser & Inhaler

Lourdes-Wasserstoff-Wassergerät: HS-71 und Hydrion Flux im Vergleich

Wenn du das Lourdes HS-71 Wasserstoff-Wassergerät in Betracht ziehst und wissen möchtest, wie es im Vergleich zu anderen Geräten abschneidet, sind die eigenen, öffentlich zugänglichen Datenblätter der beiden Hersteller der zuverlässigste Ausgangspunkt. Auf der Seite zum Lourdes HS-71 werden die Elektrolysemethode, die Garantie und der Wartungsplan beschrieben, eine Wasserstoffkonzentration in PPB wird jedoch nicht angegeben. Die Spezifikationstabelle von Hydrion Flux nennt dagegen Reinheit, PPB-Wert und Durchflussrate. Im Folgenden gehen wir Punkt für Punkt durch, was auf den beiden Seiten tatsächlich steht, und sehen uns in einem eigenen Abschnitt an, welche Gesundheitsbehauptungen ohne zitierte Forschung aufgestellt werden.

  • Nach einer Anreicherungszeit von zwanzig Minuten liefert das Lourdes HS-71 einen rH2-Messwert, keinen PPB-Wert. Daher lässt sich der Wasserstoffausstoß der beiden Geräte nicht anhand einer einzigen Zahl vergleichen.
  • Auf der eigenen Website nennt Hydrion Flux Reinheit, PPB-Konzentration und Durchflussrate und belegt diese Angaben mit Messungen.
  • Die Händlerseite bringt Wasserstoffwasser ohne Verweis auf Studien mit Krankheiten in Verbindung. Das sollte eher als Marketingtext denn als Tatsache betrachtet werden.
  • Wartung, Filterwechsel und regelmäßige Reinigung gehören bei beiden Geräten wiederkehrend dazu und sind keine einmalige Entscheidung beim Kauf.

Worauf du beim Vergleich von Wasserstoff-Wassergeräten achten solltest

Bevor wir die beiden konkreten Geräte gegenüberstellen, sollten wir klären, nach welchen Kriterien sie überhaupt vergleichbar sind. Ein veröffentlichter Konzentrationswert (PPB) sagt mehr aus als jede Marketingfloskel, denn er lässt sich überprüfen und bestimmten Messbedingungen zuordnen. Eine Formulierung wie „stark angereichert“ sagt für sich genommen nichts darüber aus, wie viel Wasserstoff du in einem Glas Wasser bekommst. Die Elektrolysemethode – ob das Gerät eine SPE/PEM-Membran oder eine andere Technologie verwendet – wirkt sich unmittelbar auch auf die Wartung aus: Bei manchen Geräten muss die Membran gewechselt werden, bei anderen vor allem der Filter. Garantie und Verbrauchsmaterialien wie Filter oder Nasenkanülen sind keine einmaligen Ausgaben, sondern wiederkehrende Kosten über mehrere Jahre, die du einplanen solltest, bevor du dich für ein Gerät und eine Wasserart entscheidest. Wenn du diese Entscheidung auch in einem größeren Zusammenhang betrachten möchtest, hilft dir unser Vergleich von Geräten, Flaschen und Kannen, das Lourdes HS-71 und Hydrion Flux in einer größeren Kategorie einzuordnen.

Das Lourdes HS-71: Was die Hersteller- und Händlerseite tatsächlich angeben

Das Lourdes HS-71 verwendet eine Elektrolyse mit rechteckigem Gleichstromimpuls. Laut Händlerseite liefert das Wasser nach 20 Minuten Anreicherung einen Messwert von „rH2=0-8“ (Quelle: Produktseite des Lourdes HS-71). Dabei handelt es sich um eine redoxbezogene Skala und nicht um eine Wasserstoffkonzentration in ppb oder ppm – ein wichtiger Unterschied, wenn du das Gerät mit einem anderen vergleichen möchtest. Das Gerät wiegt 2,7 kg, wird mit einer dreijährigen Garantie angeboten und erfordert die Verwendung von destilliertem oder durch Umkehrosmose aufbereitetem Wasser. Die Seite empfiehlt eine Reinigung zwei- bis dreimal pro Woche und einen Filterwechsel alle sechs Monate. Weder auf der Website lourdes.hu noch auf der Händlerseite wird die Wasserstoffkonzentration des Geräts in PPB oder ppm angegeben – diese Angabe fehlt schlicht in den öffentlich verfügbaren Informationen. Stattdessen nennt der Hersteller den oben beschriebenen redoxbezogenen Messwert.

Die technischen Daten von Hydrion Flux zu denselben Punkten

Betrachtet man dieselben vier Kriterien, nennt die eigene Produktseite von Hydrion Flux eine Wasserstoffreinheit von 99,99 %, eine Wasserstoffkonzentration im Wasser von mindestens 4000 PPB und einen Wasserstoffdurchfluss von 500 ml/min bei SPE/PEM-Ionenmembran-Elektrolyse. Das Gerät bietet drei Wassertemperaturen – Raumtemperatur, lauwarm und heiß – und vereint die Ausgabe von Trinkwasser und einen Inhalationsmodus in einem einzigen Gerät. Es muss nicht installiert werden, sondern wird einfach an eine Steckdose angeschlossen. Unser Artikel zur SPE/PEM-Elektrolyse erklärt die Elektrolysemethode und warum der Membrantyp für Reinheit und Wartung eine Rolle spielt – für alle, die sie mit der rechteckigen Impulsmethode des Lourdes vergleichen möchten. Wichtig ist: Ein höherer PPB-Wert bedeutet für sich genommen nicht, dass ein Gerät „gesünderes“ Wasser liefert, sondern nur, dass das Wasser zum Zeitpunkt der Messung mehr gelösten Wasserstoff enthielt. Das ist ein vergleichbarer technischer Wert, kein Gesundheitsurteil.

Hydrion Flux Wasserstoff-Wassergenerator und Inhalator auf der Arbeitsplatte
Hydrion Flux bietet in einem Gerät die Ausgabe von Trinkwasser und einen Inhalationsmodus – mit veröffentlichtem PPB-Wert.

PPB und rH2: Warum die beiden Werte nicht dasselbe bedeuten

PPB (parts per billion) gibt an, wie viele Milligramm Wasserstoffgas sich in einem Liter Wasser lösen. Der Wert wird in der Regel unmittelbar nach der Anreicherung und bei einer bestimmten Temperatur gemessen. Deshalb lassen sich die PPB-Werte zweier Geräte nebeneinanderstellen, sofern auch die Messbedingungen bekannt sind. rH2 hingegen ist ein Messwert auf Basis des Redoxpotenzials, der den Oxidations-Reduktions-Zustand des Wassers anzeigt und sich nicht direkt in eine Wasserstoffkonzentration umrechnen lässt. Die beiden Skalen beschreiben unterschiedliche physikalische Größen. Daher lassen sich der Wert „rH2=0-8“ des Lourdes HS-71 und der Wert von 4000+ PPB bei Hydrion Flux anhand der derzeit verfügbaren Angaben nicht anhand einer einzigen gemeinsamen Zahl vergleichen. Wenn du dich für ein Wasserstoff-Wassergerät entscheidest und die Messbarkeit der Konzentration für dich ein wichtiges Kriterium ist, solltest du auf der Produktseite gezielt nach einem PPB- oder ppm-Wert und den Messbedingungen suchen – statt nach redoxbezogenen oder anderen indirekten Kennzahlen. Unser ausführlicher Artikel zum Begriff PPB hilft dir auch dabei, die Spezifikationstabelle eines Herstellers richtig zu lesen.

Gesundheitsbehauptungen, die du mit Vorsicht betrachten solltest

Unter den gesundheitsbezogenen Formulierungen verdient die Händlerseite des Lourdes HS-71 besondere Aufmerksamkeit: Sie bringt Wasserstoffwasser ohne Verweis auf auch nur eine einzige Studie mit Erkrankungen wie Krebs, Diabetes und Bluthochdruck in Verbindung (Quelle: Produktseite des Lourdes HS-71). Diese Art der Formulierung ist typisch für Marketingtexte in der Branche und gilt unabhängig davon, auf welcher Markenseite sie steht, nicht als medizinischer Beleg. Weder das Lourdes HS-71 noch Hydrion Flux ist eine medizinische Behandlung. Geräte zur Flüssigkeitsversorgung und vorläufige Forschungsarbeiten zu molekularem Wasserstoff sind zwei verschiedene Dinge: Das eine ist ein Haushaltsgerät, das andere ein laufendes wissenschaftliches Forschungsgebiet, dessen Ergebnisse bislang keine Wirkung gegen bestimmte Krankheiten belegen. Wenn du dich für den tatsächlichen Stand der Forschung interessierst, statt dich auf die Formulierungen einer Verkaufsseite zu verlassen, gibt dir unser Artikel zur Sicherheit von Wasserstoffwasser und zu verbreiteten Irrtümern einen Überblick darüber, was durch Studien tatsächlich belegt ist.

Welches Gerät passt besser zu deiner Situation?

Wenn dir die Inhalation genauso wichtig ist wie die Anreicherung von Trinkwasser, schränkt das die Auswahl relevanter Geräte bereits ein, denn nicht jedes Wasserstoff-Wassergerät bietet einen Inhalationsmodus: Das Lourdes HS-71 reichert ausschließlich Trinkwasser an, während Hydrion Flux beide Funktionen in einem Gerät vereint. Wenn die Überprüfbarkeit der Konzentration für dich ein entscheidendes Kriterium ist, lässt sich ein veröffentlichter PPB-Wert wie der von Flux als konkretes Auswahlkriterium heranziehen. Ein redoxbezogener Messwert ermöglicht für sich genommen hingegen keinen Vergleich. Auch der Aufwand für die Wartung ist ein echter Entscheidungsfaktor: Wenn du nicht alle sechs Monate den Filter wechseln oder mehrmals pro Woche reinigen möchtest, solltest du prüfen, welches Gerät bei deiner Wasserhärte und Nutzungshäufigkeit weniger regelmäßige Pflege erfordert. Wenn du ein anderes Design als das von Flux suchst, aber ebenfalls Trinkwasser- und Inhalationsfunktion kombinieren möchtest, lohnt sich auch ein Blick auf die Spezifikationen des Hydrion Onyx. Wenn du dich unabhängig von Lourdes und Flux umfassender über Wasserstoff-Wassergeräte auf dem Markt informieren möchtest, stellt unser Vergleich von Wasserstoff-Wassergeräten für den Heimgebrauch weitere Geräte anhand derselben Kriterien gegenüber.

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